14. Dezember 2009
Fakt ist: Um die Eltern kommt die Offene Arbeit nicht herum. Die BesucherInnen bringen das, was sie in ihren Familien erleben und erfahren, mit in die Arbeit. Und oft genug stehen auch die Familien selber – die jüngeren Geschwister und die Eltern – vor der Tür. Gerade weil das so ist, weil sich Familien in der Offenen Arbeit häufig wohlfühlen und die Einrichtung als Treffpunkt nutzen, weil sie Vertrauen zu den MitarbeiterInnen entwickeln und weil sie sich mit niedrigschwelliger Hilfe und Unterstützung erreichen lassen, genau deshalb macht es Sinn, dass sich das Arbeitsfeld offensiv mit seiner Familienorientierung auseinandersetzt. Wie viel Familie es sein darf, welche Angebote denkbar sind, ohne die Interessen der Hauptzielgruppe – der Kinder und Jugendlichen – zu verletzen, das muss sich jede Einrichtung selber fragen. In der Diskussion um Familienorientierung sollte auch ein weiterer Aspekt nicht außer Acht gelassen werden: Vielleicht sind gezielte Angebote an Familien zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ja auch eine Gelegenheit, zukünftig möglicherweise frei werdende Zeitkapazitäten einzelner Einrichtungen – am Nachmittag nämlich, wenn Jungen und Mädchen sich künftig möglicherweise in der Schule befinden (müssten) – weiterhin sinnvoll und im Interesse von jungen Menschen einzusetzen.
Schreiben die HerausgeberInnen im Editorial und begründen damit, warum sich diese Ausgabe des FORUM für Kinder- und Jugendarbeit nahezu in Gänze mit dem Thema Familienorientierung befasst.
Ja, klar, Sparen (wie könnte es auch anders sein?) und das hier schon behandelte PäMi-Positionspapier finden auch ihren Platz, aber der Schwerpunkt ist deutlich und verspricht eine Reihe neuer Betrachtungsweisen und spannender Anregungen.
Stichwörter: Forum, Veröffentlichung
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16. November 2006
Dass man nicht alleine ist, sagt man sich je gerne mal, wenn es gilt durchzuhalten, nun habe ich aber vor kurzem eine E-Mail vom Kölner Selbsthilfe e.V. mit diesem Inhalt bekommen:
Hallo KollegInnen Die Kölner Selbsthilfe e.V. betreibt seit Oktober 2006 ein Forum zum Thema Offene Kinder und Jugendarbeit. Wir wollen damit den Austausch der JugendarbeiterInnen über politische Entscheidungen, Jugendtrends und andere aktuelle Themen sowie Problemlagen, die im Kinder und Jugendbereich akut sind oder werden fördern. Es gibt sicherlich Unterschiede in den verschiedenen Einrichtungen und der Arbeitsweise, für uns aber ein guter Grund sich in der Basis auszutauschen. Hier kann ein Internetforum ein Anfang sein, Themen aus der Kinder und Jugendarbeit aufzugreifen und zu diskutieren. Das Internet bietet hier für uns eine großartige Möglichkeit, wann immer und so lange man eben Zeit hat sich zu informieren und auszutauschen. Der Kontakt ist unverbindlicher und einfacher, weil es nicht erforderlich ist, dass die Beteiligten einen gemeinsamen Termin finden. Wir hoffen baldmöglichst ein größerer Kreis von Menschen zu finden, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten,und ,- oder etwas zum Thema zu sagen haben.- denn uns allein ist es nicht möglich, das Forum mit Leben zu füllen. Abgesehen davon ginge dann auch sein Sinn verloren… Also nicht zögern, anmelden, mitdiskutieren und/oder Material sammeln und einstellen, auf dass wir in absehbarer Zeit eine umfangreiche, lebendiges Forum haben. Mit freundlichen Grüßen Das Team der Kölner Selbsthilfe e.V.
Schön, oder?
Wenn das anderen auch einfällt, sind wir doch nicht ganz auf dem Holzweg.
Stichwörter: Forum, nicht alleine, gleicher Gedanke
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