Auf jeden Fall findet die fünfte Ausgabe von Chill dich schlau, dem offenen Kinder- und Jugendkulturfest der Entschlossen OFFENen Wandsbeker Kinder- Jugend- und Familieneinrichtungen am Freitag, dem 24. Juni von 15:00 bis 20:00 Uhr auf dem Wandsbeker Markt statt.Ja, und die Bilder vom Chill dich schlau 2010 gibt es hier bei Myspace
Forderungen an einen Politikwechsel in der Hamburger Jugendhilfe von Dr. Charlotte Köttgen, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Prof. Dr. Ursel Becher, Sozialdezernentin i.R., Christiane Mettlau, Landesreferentin im Verband für Sonderpädagogik (vds) und Cordula Stucke, Leitung Kinderschutzzentrum Hamburg
Die derzeitige Situation der Jugendhilfe in Hamburg veranlasst uns, die im Folgenden vorgestellten Forderungen für eine zukünftige Jugendhilfepolitik in Hamburg zu formulieren. Wir vermissen politische Zielvorstellungen, die sich an den gesellschaftlichen Realitäten und den Intentionen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) orientieren. Stattdessen erleben wir das Agieren und Reagieren im Jugendhilfebereich als eine nicht aufeinander bezogene Ansammlung von Maßnahmepaketen, Projekten und individuellen Einzelfallmaßnahmen. Das ist teuer und ineffektiv.
“Wir vermissen politische Zielvorstellungen, die sich an den Intentionen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes orientieren.”
Farbe bekennen wollten PädagogInnen und BesucherInnen aus Einrichtungen der Offenen Kinder- Jugend- und Familienarbeit in den unterschiedlichsten Hamburger Stadtteilen. Und ganz offensichtlich haben sie das am Freitag, 3. Dezember beim Flashmob am Rand des Weihnachtsmarkts am Gerhart-Hauptmann-Platz getan.
Angesichts einer angespannten und schwierigen Haushaltslage der Freien und Hansestadt Hamburg sind für die kommenden Jahre umfangreiche Konsolidierungsmaßnahmen angekündigt. Im Gespräch sind u.a. finanzielle Einschnitte in den Arbeitsfeldern der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Familienförderung, sowohl auf bezirklicher wie auch auf Landesebene. Treffen würden solche Kürzungen vor allem wieder einmal die Schwächsten der Gesellschaft, diejenigen Kinder, Jugendlichen und Familien, die in ihren Stadtteilen besonders auf die Bildungs-, Kommunikations-, Freizeit- und Unterstützungsmaßnahmen angewiesen sind, wie sie von der OKJA und der Familienförderung vorgehalten werden.
Zeit und Ort: Donnerstag, 21. Oktober 2010, 18.00 Uhr, im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Trostbrücke 6, Reimarus-Saal.
Auf dem Podium:
* Stephan Müller, CDU
* Michael Gwosdz, GAL
* Mehmet Yildiz, DIE LINKE
* Carola Veit, SPD
* Thorsten Sevecke, Bezirksamt Eimsbüttel
Moderation: Marion Panitzsch-Wiebe, Professorin an der HAW, Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit
Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn um 18.00 Uhr mit Begrüßung, Einführung, Statements und anschließender Diskussion. Ende ca. 20.00 Uhr.
Um Anmeldung per E-Mail (info@vkjhh.de oder info@patriotische-gesellschaft.de) oder telefonisch unter 040-366619 bis zum 18. Oktober wird gebeten.
Zum Einladungsflyer “Wie soll das gehen” am 21.Oktober 2010 hier
Bilder von der Menschenkette, Demo und Abschlusskundgebung am 30. September 2010 gibt es z.B. hier und auch hier.
Die OrganisatorInnen waren offenbar selbst überrascht von dem riesenhaften Zulauf zur Veranstaltung. Gerechnet wurde mit 2000 Menschen, gekommen waren 10.000 oder 16.000 oder sogar 18.000.
Pinkfarbene Tupfer sind in der Menschenmenge immer mal wieder zu sehen. Und die Rahlstedter Mädchen sind im Video auch kurz aber deutlich zu hören: Minute 4:30!