Die goldene Wandse - 1. Wandsbeker Jugendfilmpreis

29. Juni 2009

wandse09Der Bramfelder Kulturladen Brakula sowie andere Wandsbeker Einrichtungen und Schulen schreiben einen gemeinsamen bezirklichen Jugendfilmpreis aus. Eingereicht werden können Videos aus den Jahren 2008 und 2009, die von bis zu 21jährigen jungen Menschen aus dem Bezirk Wandsbek produziert wurden oder einen sonstigen Bezug zu Wandsbek haben und nicht länger als 10 Minuten dauern.
Mehr Infos beim MedienNetz oder hier.

On the Run

27. Mai 2009

Das neue FORUM ist da!

Titel FORUM Mai 2009

Um “Jugendarbeit in Bewegung” geht es in der aktuellen Doppelausgabe der Hamburger Fachzeitschrift. Viel Lesestoff zur Veränderung, Weiterentwicklung und  Beweglichkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Mehr dazu auf der Website des Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. www.vkjhh.de

Entschlossen OFFEN – die Kampagne rollt weiter bis nach ESSEN…

18. Juni 2008

…so lautete der Untertitel im FORUM 4/07 als die Teilnahme am 13. Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto “Gerechtes Aufwachsen ermöglichen” angekündigt wurde. Und nun ist es tatsächlich soweit: Die OKJA Hamburgs rollt Entschlossen OFFEN nach Essen und präsentiert sich dort vom 18. bis zum 20. Juni gemeinsam mit Kinder und Jugend hoch 3, dem Baden-Württembergischen Gegenstück zur Hamburgischen Kampagne auf der Fachmesse auf dem Essener Messegelände. Im gläsernen Kubus - offen, transparent und eben hoch 3 - thematisiert sie dort mit Filmvorführungen, Diskussionen und jeder Menge Informationen, was Offene Kinder- und Jugendarbeit ausmacht und warum sie so wichtig für viele junge Menschen hier wie da ist. Zusätzlich bieten die VertreterInnen der Offenen Arbeit aus diesen beiden Bundesländern im Rahmen des zugehörigen Fachkongresses ein Fachforum unter dem Titel “Ist das tatsächlich Bildung?” an:

19.06.08 15:30 – 17:00 Uhr Fachforum
CC Ost – Konferenzraum C
Ist das tatsächlich Bildung?
BAG Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen
Kooperationspartner: Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LAGO e.V.), Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit behauptet seit langem von sich, dass sie als Bildungsinstitution unterwegs ist. Mit dem Hinweis, dass 70% der Bildung von Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule stattfindet, scheint sie als Einrichtung der außerschulischen Jugendarbeit diesen Anspruch zu untermauern. Wir gehen in diesem Forum der Frage nach, wie Bildungsprozesse in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit tatsächlich ablaufen und wie diese plausibel und wissenschaftlich valide nachvollzogen werden können. Dazu werden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes in Baden-Württemberg präsentiert.
Im Anschluss daran werden die Konsequenzen daraus insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Schule diskutiert.
Welche „Bildung“ hat wo ihren Ort? Welche Institution hat wo ihre Stärken und wie kann Kooperation gestaltet werden und wo ist Abgrenzung und Eigenständigkeit notwendig?

Input / Podium:
Dr. Burkhard Fehrlen
Maria Kalde
Thea Koss
Prof. Dr. Ursel Becher (Moderation)

Auch das gibt es noch…

15. April 2008

Die Gruppe für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum in Altona hat mit einer Flyeraktion im Rahmen der Freiraumtage auf ihre Initiative aufmerksam gemacht und mittlerweile auch ein eigenes Blog eingerichtet.

Nur Theke, Kicker, Billardtisch? - Oder was ist eigentlich ein Jugendzentrum?

28. Februar 2008

Als Antwort auf diese Frage hier der folgende Text aus dem Rahlstedter Startloch:

Jugendzentrum ist eine Form der Jugendfreizeitstätte, deren Ursprung in der Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre zu finden ist und deren Geschichte von Kämpfen und Auseinandersetzungen im Umfeld der sogenannten Neuen sozialen Bewegungen, im Gefolge der 1968er-Revolte geprägt wurde.

Angesichts des eklatanten Mangels an nichtkommerziellen Begegnungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche, forderten Initiativgruppen in vielen Städten und Gemeinden, selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser. Es sollten eigene Treffpunkte ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration sein, wo junge Menschen in offener Art an kommunikativen und schöpferischen Tätigkeiten teilnehmen konnten. Die Jugendlichen wollten selbst bestimmen, was sie in ihrer Freizeit im Jugendzentrum machten, es sollte keine übergeordnete Leitung geben, jeder sollte am Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess bezüglich der Verwendung von Geldmitteln, der etwaigen Einstellung von Fachkräften, der Grundsätze und Verwirklichung der inhaltlichen Arbeit beteiligt sein. Dort wo die Initiativen der jungen Menschen Unterstützung bei kommunalen Verhandlungspartnern fand, wurde in der Regel ein Trägerverein gegründet mit dem der Betrieb eines Jugendzentrums umgesetzt werden konnte. Diese Trägervereine bestehen heute seit teilweise mehr als 30 Jahren und können auf eine lange Tradition in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zurückblicken.

Die Jugendzentrumsbewegung machte die Notwendigkeit bedürfnisorientierter Jugendarbeit in weiten Kreisen der Politik, Verwaltung und Jugendsozialarbeit unübersehbar und forcierte einen materiellen und personellen Ausbau des Arbeitsfeldes. Ob mit oder ohne hauptamtliche Mitarbeiter und wie stark sich die Prinzipien der Selbstverwaltung in die heutige Struktur einzelner Einrichtungen auswirken, der zentrale Gedanke der Jugendzentren war und ist heute noch, für alle offen zu sein. Egal welcher Werthaltung, politischen Strömung, oder Religion man angehört, unter Berücksichtigung der zentralen Werthaltungen Respekt und Toleranz. Auch gilt immer noch das Leitziel, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie auf dem Weg zur Mündigkeit zu begleiten.

Heute machen Jugendzentren als Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wie z.B. auch Jugendclubs, Jugendcafés oder Mädchentreffs, vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung und der kulturellen und politischen Bildung. Dazu gehören Projektarbeit, erlebnispädagogische Aktivitäten, Freizeitaktivitäten, soziale Gruppenarbeit sowie auch individuelle Beratungs- und Hilfsangebote zur Bewältigung von Alltagskonflikten. Ausgeprägt ist die sog. Komm-Struktur in Form eines offenen Bereichs mit Cafébetrieb, der dem Bedürfnis junger Menschen nach einem Treffpunkt entspringt. Diese wird durch o.g. Angebote sowie eine Öffnung in den Stadtteil, zur Mitbestimmung und Mitgestaltung dortiger Lebensbedingungen ergänzt.

Hintergrund:

Bei allem Wissen um den eigenen Wert ist es dennoch meist nicht leicht (weshalb auch sonst eine Kampagne?), diesen auch für Menschen außerhalb des Arbeitsfelds der Offenen Kinder- und Jugendarbeit nachvollziehbar darzustellen. Oftmals scheitert das schon daran, dass wenig bekannt ist, was eigentlich Offene Einrichtungen sind. Für die Broschüre Argumente-Thesen-Strategien hatten wir deshalb nach kurzen, griffigen und für alle verständlichen Beschreibungen für die verschiedenen Einrichtungstypen gesucht, die sich unter dem Label Entschlossen OFFEN! zusammenfassen lassen (siehe auch Briefkopf der Kampagne). Das erwies sich jedoch als schwieriger als gedacht, und so ist die obige Darstellung eins der bislang wenigen Ergebnisse dieser Bemühungen.

Aber wir arbeiten dran!

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