Start der Kampagne entschlossen offen 2007

Für den Erhalt und Ausbau der offenen Arbeit mit Kindern Jugendlichen und ihren Familien

Kampagnenlogo entschlossen offenWas ist Offene Arbeit?

Jeder kann kommen. Und wieder gehen. Ohne Anmeldung. Ohne Leistungsdruck. Ob es Probleme gibt oder nicht. Gemeinsam mit Freunden und Familie oder auch ohne. Mit Fragen. Mit Ideen. Und vor allem mit Lust, andere zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben.

Wer gehört dazu?

Abenteuerspielplätze + Jugendclubs + Mädchenzentren + Kinder- und Familienzentren + Häuser der Jugend + Mädchentreffs + Gemeinwesenarbeit + Spielhäuser + Jugendberatungszentren + Gästewohnungen für Kinder und Jugendliche + Medienprojekte + Stadtteilprojekte + Bauspielplätze + offene Sozialberatung + Spielmobile + Ferienangebote + Straßensozialarbeit + noch vieles mehr.

Die offene Arbeit hat eine besondere Tradition und Wirksamkeit

Als ein Arbeitsfeld in der Jugendhilfe gestaltet die Offene Arbeit seit nunmehr über 60 Jahren den Alltag von Mädchen und Jungen mit und liefert erfolgreiche und immer wieder zeitgemäße Antworten für das Aufwachsen innerhalb und außerhalb der Familie.

Zehn besondere Merkmale der offenen Arbeit:

  • Offene Arbeit liegt gleich „um die Ecke“, gehört zum Alltag und wird von Kindern, Jugendlichen und Familien selbstbestimmt erreicht und genutzt.
  • Offene Arbeit weiß: Kinder haben Rechte. Kinder können weder ein- noch ausgeschlossen erzogen und erreicht werden, brauchen Schutzräume, Anregung und Ermutigung.
  • Offene Arbeit bietet Beziehungen, Kontakte, Verlässlichkeit, Wertschätzung, Vertrauen, Vielfalt und gegenseitigen Respekt.
  • Offene Arbeit bietet Treffpunkte, die BesucherInnen so gestalten können, wie sie es brauchen und mögen. Offene Arbeit unterstützt sie mit Rat und Tat.
  • Offene Arbeit bietet Platz für Selbsterfahrung und gemeinsame Erlebnisse: Für toben, streiten, werken, spielen, lernen, bauen, Wettbewerbe, gewinnen, verlieren, sich freuen und Freunde finden.
  • Offene Arbeit ist eine Schule für Demokratie, weil jeder mitreden darf und soll. Weil jeder wichtig ist. Weil Regeln selbst gemacht, selbst eingehalten und selbst wieder verändert werden.
  • Offene Arbeit schafft neue Horizonte durch Ausflüge, Reisen, Stadtteilerkundungen, neue Kontakte und Freundschaften, Erfahrungen und Auseinandersetzung mit bislang Unbekanntem.
  • Offene Arbeit nimmt wahr, was nötig ist und bietet schnelle und unbürokratische Unterstützung: Rat, Essensversorgung, medizinische Hilfen, Dolmetscherdienste, Behördenbegleitung, Notunterschlupf, Schulaufgabenhilfe, Elternabende und immer ein offenes Ohr.
  • Offene Arbeit mischt sich im Interesse ihrer BesucherInnen ein. Offene Arbeit setzt sich für junge Menschen ein gegenüber Schule, Behörden, Politik, Medien.
  • Offene Arbeit bildet mitten im Leben. Sie schafft neue Erfahrungshorizonte und macht Mut zum Lernen mit allen Sinnen. Sie greift die Themen und Interessen von Mädchen und Jungen auf,
    entfaltet sie und ermöglicht dadurch Erfolgs- und Bildungserlebnisse.

Die Zukunft liegt in der Offenen Arbeit! Die Zukunft ist OFFEN. Entschlossen OFFEN!

Entschlossen OFFEN! – so heißt die Kampagne der Offenen Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit in Hamburg. An deren Planung und Umsetzung beteiligen sich zahlreiche Einrichtungen und auch Einzelpersonen. Ziel ist es, auf die Bedeutung und Notwendigkeit – ja Unverzichtbarkeit – dieses bewährten Arbeitsansatzes hinzuweisen. Wir wollen uns stark machen für eine Arbeit, die angemessen und kompetent auf die Lebenssituationen von insbesondere armen und benachteiligten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien Bezug nimmt und die in der Lage ist, neue Perspektiven und Lebenschancen zu eröffnen.

Wir unterstützen die Kampagne Entschlossen OFFEN! – Offene Arbeit mit
Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in Hamburg!

Richard Sorg, Hochschullehrer / Spieltiger e.V. / Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker (FH Kiel) / Projekt „Andere Umstände“ / Hamburger Spielhäuser / Prof. Dr. Tim Kunstreich, Ev. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie Hamburg / FABRIKLICK, Medienprojekte im Stadtteil / FABRIK, Kultur- und Kommunikationszentrum / Charlotte Köttgen / Peter Gerdes, Lehrer FSP II / Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. / Spielhaus Speckenreye / verikom – Verbund für Interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. / Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik / KiFaZ Schnelsen-Burgwedel / Jugendclub Burgwedel / Thorsten von Borstel, Ev. -luth. Kirchenkreis Stormarn / Monika Brakhage, Jugendamt Altona / Dagmar Esfandiari, Spielhaus Traunspark / HUDE e.V. / Bauspielplatz Rübezahl / MädchenOase, Dolle Deerns e.V. / Jugendzentrum Startloch / Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. / Retter-Rat Sonnenland / Abenteuerspielplatz Hexenberg / Jugendarbeit der MOTTE / Jugendclub Blechkiste / Lenzsiedlung e.V., Verein für Kinder, Jugend und Gemeinwesen / Dr. Ursel Becher / Jugendberatungszentrum der Bodelschwingh-Gemeinde / Philipp Napp, Rechtsanwalt / GWA-Gemeinwesenarbeit St. Pauli-Süd KÖLIBRI / Mobile Kinder- und Jugendarbeit Eidelstedt / Spielhaus Sonnenland / Bauspielplatz Poßmoorwiese / ASP Wegenkamp e.V. / Gästewohnung Wegenkamp / Palette Straßensozialarbeit / Dagmar Klages, Hamburg / Spielhaus Bornheide / Jugendclub Struenseestraße / Offene Kinderarbeit in der Osterkirche / Horst Stig, Straßensozialarbeiter / AK Wohnraum für junge Menschen in Hamburg / Stadtteilladen Eimsbüttel / Arbeitsgruppe § 78 Offene Kinder- und Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Eimsbüttel / Kinder- und Jugendtagesstätte Silbersack / Streetlife e.V. / Straßensozialarbeit Rahlstedt / Schlupfloch-Gästewohnungen für obdachlose Jugendliche in Rahlstedt / Initiativkreis Abenteuerspielplatz Linse e.V. / Jugendclub Schnelsen / Jugend- und Freizeitzentrum Bahrenfeld (JuBa) / Jugendclub Heimfeld / Prof. Dr. Katarina Meyer, HAW Hamburg / Prof. Dr. Georg Schürgers, HAW Hamburg / Prof. Dr. Manfred Neuffer, HAW Hamburg / Prof. Dr. Harald Ansen, HAW Hamburg / Prof. Dr. Marianne Schmidt-Grunert, HAW Hamburg / Prof. Dr. Yolanda Koller-Tejeiro, HAW Hamburg / Prof. Dr. Jens Weidner, HAW Hamburg / Prof. Peter Kunkel, HAW Hamburg / Prof. Jürgen Hille, HAW Hamburg / Prof. Sabine Stövesand, HAW Hamburg / Prof. Dr. Knut Hinrichs, HAW Hamburg / Prof. Dr. Gerd Krüger, HAW Hamburg / Prof. Dr. Dieter Röh, HAW Hamburg / Prof. Dr. Panitzsch-Wiebe, HAW Hamburg / Karin Schröder, HAW Hamburg / Manfred Kaulbach, HAW Hamburg / Manfred Hinck, HAW Hamburg / Herma Tewes, HAW Hamburg / Karin Wienberg / Allerleirauh e.V. / Mädchentreff Frauenkulturhaus Harburg e.V. / ASB Mädchentreff Osdorf / Offene Kinder- und Jugendarbeit FABRIK / Sozialpolitische Opposition Hamburg /
Bauspielplatz Rahlstedt -Ost / Bauspielplatz Berne Hamburg, 16. März 2007

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